Rommelsbacher DA 750 im Detail-Test: Der kompakte Einschub-Dörrer

Zuletzt aktualisiert: März 2026 · Lesezeit: ca. 8 Minuten

Den großen Bruder Rommelsbacher DA 900 habe ich bereits als meinen Testsieger gekürt. Aber was taugt der kleine Bruder? Der Rommelsbacher DA 750 ist die kompakte Variante für alle, die weniger Platz haben oder nicht so viel auf einmal dörren. Ich habe ihn ausführlich getestet — und war positiv überrascht.

Rommelsbacher ist eine schwäbische Traditionsmarke, die seit über 90 Jahren Küchengeräte baut. Die Qualität ist durchweg hoch, und der DA 750 macht da keine Ausnahme. Aber ein paar Dinge gibt es zu beachten.

Technischer Überblick

Der DA 750 kommt mit 4 Edelstahl-Einschüben, 700 Watt Leistung, stufenloser Temperaturregelung von 35 bis 70 °C und einem digitalen Timer bis 40 Stunden. Die Außenmaße sind kompakt: 34,5 × 45 × 31,5 cm. Das Gerät wiegt knapp 5 kg.

Was sofort auffällt: 700 Watt bei nur 4 Einschüben — das ist viel Leistung pro Einschub. Zum Vergleich: Der größere DA 900 hat 600 Watt bei 6 Einschüben. Pro Einschub hat der DA 750 also deutlich mehr Power. Das zeigt sich in der Praxis: Er heizt schneller auf und hält die Temperatur auch bei voller Beladung sehr konstant.

Der 40-Stunden-Timer ist identisch zum Caso FD 1000 und einer der längsten auf dem Markt. Für jedes Dörrprojekt mehr als ausreichend — ich musste ihn noch nie nachstellen.

Design und erster Eindruck

Der DA 750 sieht genauso aus wie der DA 900, nur schmaler. Das schwarze Gehäuse mit silberner Front, das LED-Display und die Touch-Bedienung — alles identisch. Wer den DA 900 kennt, fühlt sich sofort zu Hause.

Die 4 Edelstahl-Einschübe laufen sauber in den Führungen und sind gewohnt solide verarbeitet. Sie sind spülmaschinenfest und nehmen keine Gerüche an — typisch Rommelsbacher. Die Tür schließt magnetisch und dicht, der Ventilator an der Rückwand ist kräftig und trotzdem leise.

Werner hat den DA 750 sofort neben den DA 900 gestellt und gemeint: Sieht aus wie Vater und Sohn. Und er hat recht — das Design ist identisch, nur die Breite unterscheidet sich.

Praxistest: Was ich gedörrt habe

Auch beim DA 750 habe ich mein Standard-Testprogramm durchgeführt:

Apfelringe (3 mm, 57 °C): Nach 7,5 Stunden gleichmäßig gedörrt auf allen 4 Etagen. Die Ergebnisse sind praktisch identisch zum DA 900 — die Rommelsbacher-Qualität ist modelübergreifend konstant.

Beef Jerky (5 mm, 68 °C): Hier spielt der DA 750 seine 700-Watt-Power aus. Die Temperatur bleibt bei voll beladenen 4 Etagen absolut konstant. Nach 7 Stunden war das Jerky perfekt — gleichmäßig, fest und aromatisch.

Hundesnacks (60 °C): Hühnerfilet-Streifen für Frieda und Oskar — nach 5,5 Stunden fertig und knusprig. Die Hunde machen keinen Unterschied zwischen DA 750 und DA 900 — Hauptsache, es gibt Snacks.

Kräuter (35 °C): Basilikum, Petersilie und Oregano bei niedrigster Stufe. Der DA 750 hält 35 °C sehr konstant — Schwankungen von nur 1–2 °C. Für Kräuter trocknen hervorragend geeignet.

Die einzige Einschränkung: Mit 4 Etagen kann ich weniger auf einmal verarbeiten. In der Erntesaison reicht das nicht — da brauche ich den größeren DA 900 oder sogar den Dörrschrank. Aber für den Alltag außerhalb der Ernte ist der DA 750 mehr als ausreichend.

DA 750 vs. DA 900: Welcher ist richtig für dich?

Die Frage, die ich am häufigsten höre: Soll ich den DA 750 oder den DA 900 nehmen? Hier mein Vergleich:

  • Kapazität: DA 750 hat 4 Einschübe, DA 900 hat 6 Einschübe. Für Familien und Vieldörrer: DA 900. Für Singles und Paare: DA 750.
  • Leistung: DA 750 hat 700 Watt, DA 900 hat 600 Watt. Pro Einschub ist der DA 750 stärker, was sich in schnellerer Aufheizung zeigt.
  • Timer: DA 750 geht bis 40 Stunden, DA 900 bis 24 Stunden. Vorteil DA 750.
  • Preis: DA 750 ist etwa 20–30 Euro günstiger als der DA 900.
  • Platzbedarf: DA 750 ist deutlich schmaler und leichter. Perfekt für kleine Küchen.

Mein Rat: Wenn du genug Platz hast und regelmäßig größere Mengen dörrst, nimm den DA 900. Für den Alltag mit kleineren Portionen ist der DA 750 die smartere und günstigere Wahl.

Stärken des DA 750

  • Kompakt: Passt auch in kleine Küchen, auf schmale Arbeitsplatten und lässt sich leicht verstauen.
  • Leistungsstark: 700 Watt bei 4 Einschüben bedeuten konstante Temperaturen auch bei voller Beladung.
  • 40-Stunden-Timer: Der längste Timer aller Rommelsbacher-Modelle. Perfekt für zeitintensive Projekte.
  • Leise: Mit ca. 43 dB einer der leisesten Dörrautomaten in meinem Test.
  • Rommelsbacher-Qualität: Solide Verarbeitung, BPA-freie Einschübe, guter Kundenservice.

Schwächen und Kritikpunkte

  • Nur 4 Einschübe: Für größere Mengen und Familien zu wenig. Wer einen großen Dörrautomat sucht, braucht den DA 900.
  • Keine Erweiterungsmöglichkeit: Zusätzliche Einschübe gibt es nicht — 4 ist das Maximum.
  • Höherer Stromverbrauch pro Etage: 700 Watt bei 4 Etagen verbrauchen relativ mehr als 600 Watt bei 6 Etagen. Wer auf die Stromkosten achtet und große Mengen dörrt, fährt mit dem DA 900 effizienter.

Für wen lohnt sich der DA 750?

Der DA 750 ist die richtige Wahl für:

  • Singles und Paare: 4 Einschübe reichen für 1–2 Personen locker aus.
  • Kleine Küchen: Der kompakte DA 750 braucht wenig Stellfläche.
  • Jerky-Fans: Die hohe Leistung pro Einschub macht ihn zum idealen Jerky-Dörrer.
  • Einsteiger mit Anspruch: Wer nicht den günstigsten, sondern den besten kompakten Dörrer will.

Mein Fazit zum Rommelsbacher DA 750

Der DA 750 ist der kleine Bruder des Testsiegers — und er schlägt sich hervorragend. Rommelsbacher-Qualität im kompakten Format, mit dem Bonus eines 40-Stunden-Timers. Für alle, die nicht die maximale Kapazität brauchen, ist er sogar die smartere Wahl als der DA 900.

Wer sich zwischen den beiden Rommelsbacher-Modellen nicht entscheiden kann, findet alle Details in meinem großen Dörrautomat Test 2026. Und wer noch mehr Optionen sehen will: Auch die allgemeine Kaufberatung hilft bei der Entscheidung.

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Annas Tipp

Der DA 750 ist mein Tipp für alle, die einen hochwertigen Dörrautomat für den Alltag suchen, ohne viel Platz zu opfern. Bestell dir ein paar Dörrgitter-Matten als Zubehör dazu — für Kräuter und feine Scheiben sind die Gold wert.

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Anna

Obstgarten-Besitzerin, Hundemama & Dörr-Enthusiastin

Den Rommelsbacher DA 750 nutze ich als kompaktes Zweitgerät neben dem DA 900. Hier bekommst du meinen ehrlichen Vergleich der beiden Rommelsbacher-Brüder.

Mehr über mich →

Häufige Fragen zum Rommelsbacher DA 750

Der DA 750 hat 4 Einschübe und 700 Watt, der DA 900 hat 6 Einschübe und 600 Watt. Der DA 750 ist kompakter, günstiger und hat einen längeren Timer (40 vs. 24 Stunden). Der DA 900 bietet mehr Platz für größere Mengen.

Der DA 750 eignet sich perfekt für Singles, Paare und alle mit wenig Platz in der Küche. Familien und Vieldörrer sollten zum größeren DA 900 oder einem großen Dörrautomat greifen.

Der Rommelsbacher DA 750 hat einen Timer von bis zu 40 Stunden — einer der längsten auf dem Markt. Mehr zu Dörrautomaten mit Timer findest du in meinem Vergleich.

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