Rommelsbacher DA 900 Test: Warum er mein Testsieger 2026 ist

Zuletzt aktualisiert: März 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Rommelsbacher DA 900 ist mein Testsieger 2026 — und das nicht ohne Grund. Seit über zwei Jahren ist er mein Hauptgerät auf dem Obsthof. Er hat hunderte Ladungen Obst, Gemüse, Fleisch und Hundesnacks verarbeitet und mich kein einziges Mal im Stich gelassen. In diesem ausführlichen Test erkläre ich dir, warum er meine klare Nummer eins ist.

Rommelsbacher ist ein schwäbisches Familienunternehmen, das seit über 90 Jahren Küchengeräte herstellt. Die machen keine Spielzeuge — die machen Werkzeuge. Und genau so fühlt sich der DA 900 an: wie ein zuverlässiges Werkzeug, das einfach funktioniert.

Technischer Überblick

Der DA 900 bringt alles mit, was ein guter Dörrautomat braucht: 6 Edelstahl-Einschübe, 600 Watt Leistung, stufenlose Temperaturregelung von 35 bis 70 °C und einen digitalen Timer bis 24 Stunden. Das Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff mit Edelstahl-Front, das LED-Display ist gut ablesbar.

Die Dörr-Fläche beträgt insgesamt ca. 2.700 cm² — genug für eine ordentliche Ladung Apfelringe oder 2–3 kg Fleisch. Die Einschübe haben einen Abstand von etwa 3 cm, was für die meisten Lebensmittel ausreicht. Für besonders voluminöse Sachen kann ich einzelne Einschübe herausnehmen und den Abstand verdoppeln.

Verarbeitung und Design

Die Verarbeitung ist erstklassig. Die Edelstahl-Einschübe sind massiv, die Führungen sauber gefräst, die Tür schließt magnetisch und sitzt satt. Nichts klappert, nichts wackelt. Nach zwei Jahren intensiver Nutzung sieht der DA 900 immer noch aus wie neu — ein paar kleine Kratzer am Gehäuse ausgenommen, die beim Hantieren auf dem Obsthof unvermeidlich sind.

Die Einschübe sind BPA-frei und spülmaschinenfest. Sie nehmen keine Gerüche an — nach dem Jerky-Dörren spüle ich sie ab, und am nächsten Tag kann ich Kräuter trocknen, ohne dass irgendetwas nach Fleisch riecht. Ein Detail, das bei BPA-freien Dörrautomaten wichtig ist.

Werner hat den DA 900 einmal zerlegt, um den Lüfter zu reinigen (nach 18 Monaten). Er meinte, innen sei alles genauso solide wie außen — keine billigen Teile, keine wackligen Kabel. Schwäbische Ingenieurarbeit eben.

Gleichmäßigkeit der Trocknung

Das wichtigste Kriterium für einen guten Dörrautomat: Trocknet er gleichmäßig? Beim DA 900 lautet die Antwort: ja, und zwar sehr gut. Ich habe auf jeder der 6 Etagen identische Apfelscheiben (3 mm, gleiche Sorte) platziert und nach 8 Stunden verglichen. Das Ergebnis: Alle Scheiben waren gleichmäßig getrocknet, mit minimalen Unterschieden zwischen oben und unten.

Die Temperaturmessung bestätigt das: Bei eingestellten 57 °C messe ich Schwankungen von maximal 2–3 °C zwischen den Etagen. Das ist besser als bei den meisten Konkurrenten wie dem Klarstein (3–4 °C) und nur knapp hinter dem Excalibur (unter 1 °C). Für den Preis ist die Gleichmäßigkeit des DA 900 herausragend.

Praxistest: Alles was der Garten hergibt

In zwei Jahren habe ich im DA 900 so ziemlich alles gedörrt, was der Obsthof hergibt. Hier meine Highlights:

Äpfel und Birnen: Mein Haupteinsatzgebiet. 3 mm Scheiben bei 57 °C ergeben nach 7–8 Stunden perfekte Apfelchips. Die Birnen brauchen etwas länger (9–10 Stunden), weil sie mehr Wasser enthalten. Ergebnisse: erstklassig.

Beef Jerky: 5 mm Streifen bei 68 °C, 7–8 Stunden. Das Jerky wird gleichmäßig fest und behält seinen Geschmack. Die 6 Etagen reichen für ca. 1,5 kg Fleisch — genug für eine ordentliche Vorratshaltung.

Hundesnacks: Hühnerfilet und Süßkartoffel für Frieda und Oskar. 60 °C, 5–6 Stunden. Die selbstgemachten Hundesnacks sind der Renner — die beiden kommen sofort angerannt, wenn sie den Dörrautomat hören.

Kräuter: Basilikum, Oregano, Petersilie bei 35 °C. Kräuter trocknen funktioniert im DA 900 sehr gut, mit konstanten Temperaturen und gutem Luftstrom.

Gemüse: Gemüsechips aus Zucchini, Rote Bete und Tomaten — alles kein Problem. Die Vielseitigkeit des DA 900 ist eine seiner größten Stärken.

Bedienung und Timer

Die Bedienung ist intuitiv: Display an, Temperatur einstellen, Timer einstellen, fertig. Kein Blättern in Menüs, keine komplizierten Tastenkombinationen. Ich habe das Gerät am ersten Tag ohne Bedienungsanleitung in Betrieb genommen — das spricht für sich.

Der 24-Stunden-Timer reicht für 95 % aller Anwendungen. Nur für besonders dicke Fleischstreifen oder ganze Fruchtscheiben wünsche ich mir manchmal mehr. Der kleine Bruder DA 750 hat übrigens einen 40-Stunden-Timer — wenn dir das wichtig ist, ist das ein Argument für den Kleinen. Mehr zu Dörrautomaten mit Timer in meinem Vergleich.

2 Jahre Langzeit-Erfahrung

Nach zwei Jahren intensiver Nutzung kann ich sagen: Der DA 900 hält, was er verspricht. Keine Ausfälle, keine Reparaturen, keine nachlassende Leistung. Die Einschübe sind wie am ersten Tag, das Display leuchtet unverändert hell, und der Lüfter läuft gleichmäßig.

Das einzige, was ich mache: Einmal im Jahr den Lüfter von Staub befreien (Werner übernimmt das gerne) und die Dichtung an der Tür feucht abwischen. Das war's. Kein Verschleiß, keine Ersatzteile, keine Reklamation.

Rommelsbacher bietet übrigens auch nach Jahren noch Ersatzteile an — Einschübe, Dichtungen, Dörrgitter-Matten. Das ist nicht selbstverständlich und ein klarer Vorteil gegenüber No-Name-Marken.

Vergleich mit der Konkurrenz

Warum ist der DA 900 Testsieger und nicht der Caso, der Excalibur oder der KLAMER? Hier mein Ranking-Begründung:

  • vs. Excalibur: Der Excalibur ist technisch besser, aber mehr als doppelt so teuer. Für 90 % der Nutzer bietet der DA 900 genug Leistung.
  • vs. Caso FD 1000: Der Caso hat mehr Leistung und einen längeren Timer, ist aber lauter und teurer. Der DA 900 bietet das bessere Gesamtpaket.
  • vs. KLAMER: Der KLAMER ist günstiger, aber der DA 900 trocknet gleichmäßiger und ist besser verarbeitet.
  • vs. Klarstein: Der DA 900 gewinnt in Verarbeitung, Gleichmäßigkeit und Langlebigkeit.

Alle Details findest du in meinem großen Dörrautomat Test 2026.

Fazit und Empfehlung

Der Rommelsbacher DA 900 ist mein Testsieger, weil er in keiner Kategorie schwächelt. Er trocknet gleichmäßig, ist solide verarbeitet, einfach zu bedienen und langlebig. Er ist nicht das günstigste Gerät und nicht das leistungsstärkste — aber er bietet das beste Gesamtpaket für die meisten Dörr-Begeisterten.

Wer sich einen Dörrautomat kaufen möchte und nicht genau weiß, welchen: Nimm den DA 900. Du wirst es nicht bereuen. Versprochen — von Anna, die ihn seit zwei Jahren jeden Tag benutzt. Meine allgemeine Kaufberatung hilft dir bei weiteren Fragen.

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Annas Tipp

Bestell dir zum DA 900 gleich ein Set Dörrgitter-Matten mit. Die braucht man für feine Kräuter und für Fruchtleder — sie kosten nur ein paar Euro und machen das Dörren noch vielseitiger.

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Anna

Obstgarten-Besitzerin, Hundemama & Dörr-Enthusiastin

Der DA 900 ist mein Hauptgerät seit über zwei Jahren. Ich kenne ihn in- und auswendig — und empfehle ihn mit vollem Herzen weiter.

Mehr über mich →

Häufige Fragen zum Rommelsbacher DA 900

Der DA 900 vereint die beste Kombination aus Gleichmäßigkeit, Verarbeitung, Bedienung und Preis-Leistung. Er trocknet auf allen 6 Etagen gleichmäßig und ist BPA-frei. Für die meisten Nutzer das beste Gesamtpaket.

Der DA 900 liegt bei etwa 44 dB — leiser als ein normales Gespräch. Er gehört zu den leiseren Einschubgeräten und stört weder in der Küche noch nachts.

Ja, der DA 900 kann ab 35 °C dörren. Für maximale Rohkost-Präzision ist der Excalibur oder der Wartmann besser geeignet, aber für gelegentliches Rohkost-Dörren reicht der DA 900 aus.

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